• Filmfestival Cottbus
Eröffnungsveranstaltung
Language Icongewählte Sprache:deDeutsch

Synagoge Cottbus (ehem. Schlosskirche)

1419 als Katharinenkirche erbaut, mehrmals durch Brände zerstört, errichtete man diese nach Einzug der Hugenotten 1714 auf deren Grundmauern als einschiffigen Putzbau mit Walmdach und Sakristeianbau. 1870 erhielt sie den neugotischen Turm. Heute bietet die 2003 renovierte und auch in der Innenausstattung den ursprünglichen Zustand von 1919 nahekommende Kirche einen auf die Verkündigung des Wortes ausgerichteten architektonischen Stil. Auf dem Schlosskirchplatz vereinen sich vier Bauepochen. 
Das Haus am östlichen Ende des Schlosskirchplatzes war Sitz des Bürgermeisters, Pastors und französischen Richters. Im Süden steht ein Werk des Architekten Mendelssohn im typischen Bauhausstil.

Im Jahr 2014 erwarb der Landesverband der Jüdischen Gemeinde die Schlosskirche Cottbus für die Nutzung als Synagoge durch die Jüdische Gemeinde Cottbus.

Die frühere Synagoge an der heutigen Karl-Liebknecht-Straße wurde 1938 im Zuge der Novemberprogrome zerstört. Nach dem Ende des Holocaust gibt es erstmalig wieder ein jüdisches Gotteshaus in der Stadt Cottbus und auch im Land Brandenburg. Es besteht der Wille aller Beteiligten, dass die Synagoge Cottbus öffentlich zugänglich ist (z.B. mit der bereits vorhandenen Ausstellung über die Geschichte der Schlosskirche).

Anschrift

Synagoge Cottbus/ Schlosskirchplatz (ehem. Schlosskirche)
Schlosskirchplatz
03046 Cottbus

Internet: www.juedische-gemeinde-cottbus.de
Telefon: 0355/ 49481649 (dienstags)
Ihr Browser wird zur Darstellung von Google Maps nicht mehr unterstützt.