• Filmfestival Cottbus
Eröffnungsveranstaltung
Language Icongewählte Sprache:deDeutsch

Markgrafen-Mühle

Die Wassermühle befindet sich ca. 1,3 km südöstlich von Cottbus.

1454 von Markgraf Friedrich II von Brandenburg Markgrawenmole genannt
1543 als Mühle in einer Rechnung des Cottbuser Kastenamtes erwähnt
1555/1665 in der Mühlenordnung des Amtes Cottbus verzeichnet (dazu gehörten um 1665 die Vorstadt Ostrow und die Dörfer Branitz, Kiekebusch, Glinzig, Dissenchen, Dahlitz, Babow, Kunersdorf, Ströbitz, Milkersdorf, Hänchen und Kolkwitz
1818 gab es 13 bewohner und 3 Feuerstellen in der Markgrafenmühle
1840 waren es nur noch 10 Bewohner in 2 Wohngebäuden
1864 war die Mühle mit Spinnerei und Weberei verbunden und beherbergte 30 Bewohner in 4 Wohngebäuden
1885 hatte die Mühle eine Gaststätte (eventuell auch schon eher als kleiner Ausschank)
1891 vernichtete ein verheernder Brand die Mahlmühle
1891/92 wurde die Mühle wieder aufgebaut
1894 begann man mit dem Neubau einer Musikhalle
1899 wurde durch die Cottbuser Firma Hermann Pabel & Co ein Wohn- und Restaurationsgebäude in Villenform errichtet
1926 Schließung der Mahlmühle
bis 1965 erzeugte der Generator im neuerbauten Turbinenhaus elektrischen Strom

Quellen: "Historisches Ortslexikon für die Niederlausitz" Band 2 von Rudolf Lehmann, Marburg 1979 sowie Heimatforscherin Dora Liersch

Ihr Browser wird zur Darstellung von Google Maps nicht mehr unterstützt.