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Feuerwache Ewald-Haase-Straße

Feuerwache 1990, Ewald-Haaase-Straße

In der Weimarer Republik begegnete man der Woh­nungsnot mit staatlichen Programmen. Aber nicht nur preisgünstiger Wohnraum wurde gebraucht, auch die Feuerwehr musste leistungsfähiger wer­den. Der Bau der neuen Feuerwache trug diesen Anforderungen im einfachen sachlichen Baustil der Moderne Rechnung. Seine Einweihung wur­de 1930 zum 31. Brandenburger Verbandstag ge­feiert. Der Gebäudekomplex wird bestimmt durch den markanten Turm mit zwei Uhren, der den Ge­genpunkt zum Turm der Oberkirche am anderen Ende der Straße bildet. In seiner Struktur folgt die Hauptfeuerwache den Idealen des Neuen Bauens: kubische Formen bestimmen die Höhen- und Tie­fenstaffelung und die Fenster und Türen sind band­artig gereiht. Zum Komplex gehört auch das rechts anschließende Wohnhaus mit Wohnungen für die Feuerwehrleute. Als die Anforderungen an die Feu­erwehr nach dem 2. Weltkrieg weiter stiegen, wur­den 1967/68 Fahrzeugunterstellplätze und Unter­kunftsräume im linken Hauptgebäude angebaut – in der gleichen modernistischen Bauform. Nach 1990 nutzte man sogar eine Wohnung im benach­barten Wohnhaus, um darin eine Leitstelle unterzu­bringen. Seit 1999 die neue Leitstelle der Feuerwehr in der Dresdener Straße eingeweiht wurde, ist die historische Feuerwache Sitz der Berufsfeuerwehr, des Rettungsdienstes sowie seit 2000 auch der Frei­willigen Feuerwehr Sandow.

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