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Sorbische Erntebräuche

Siegerehrung beim Hahnrupfen
Ausmarsch zum Kokot (Hahn)

Seit jeher galt bei den sorbisch / wendischen Bauern die Getreideernte als wichtigste Periode des Jahres, da sie maßgebend für das Überleben der Dorfbevölkerung war. Vor allem dem Hahn (sorb. kokot) galt ihr Dank, da er dem heidnischen Glauben nach die Geister der Fruchtbarkeit verkörpert.

Damit auch im folgenden Jahr eine ertragreiche Ernte eingeholt werden konnte, wurde der Hahn in Bräuchen wie den Hahnrupfen oder Hahnschlagen feierlich geopfert.


Hahnrupfen

Zu den wohl bekanntesten Erntebräuchen zählt das Hahnrupfen. Hier versuchen die  reitenden Burschen einem an einer festlich geschmückten Pforte befestigten Hahn den Kopf abzureißen.

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