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Elektrizitätswerk

Turbinensaal im dkw.Kunstmuseum

Nachdem bei einem Brand 1882 die Stadtmühlen am Mühlengraben vernichtet wurden, entschied die Mühlendeputation 1896, die Wasserkraft des Grabens für die Erzeugung von Strom zu nutzen, damit eine Straßenbahn angetrieben werden kann. Mit dem Elektrizitätswerk wurden auch die Wehranlage und die Kaimauern neu errichtet. Am 27. April 1903 nahm das Werk seinen Betrieb auf und versorgte die neue Straßenbahn sowie 138 Hausanschlüsse mit rund 800.000 kWh Gleichstrom. Anfang der 60er Jahre, als in der Umgebung Großkraftwerke entstanden waren, stellte das E-Werk seinen Betrieb ein.

In seiner aufwändigen Außenerscheinung als Stein gewordenes Werbemittel kündet die Kraftzentrale bis heute stolz von seiner einstigen Funktion – der Gewinnung von Energie. Das zinnenbewehrte Kesselhaus und das Schalthaus verkörpern das durch ihre Reminiszenz an mittelalterliche Burgbauten. Staffelgiebel, variationsreiche Fenster- und Blendnischen, Ecktürmchen und Strebepfeiler legen eindrucksvoll Zeugnis davon ab, mit welchem Stolz und Gestaltungswillen der Industriebau der Gründerjahre einherging. Nach aufwändiger Sanierung 2013 beherbergt das Haus heute Ingenieurbüros und Wohnungen.

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